Video zu WebM
WebM-Ausgabe mit VP9, VP8 oder AV1 wählen
WebM ist ein Videocontainer für das Web. Hier wandelst du dein Video in WebM mit VP9, VP8 oder AV1 um; der Ton wird als Opus oder Vorbis gespeichert. Standard sind VP9 und Opus. Ob die Datei kleiner wird und auf dem Zielgerät läuft, hängt vom Codec, den Qualitätswerten und der Quelle ab.
Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.
So wandelst du ein Video in WebM um
Ein Quellvideo auswählen
Klicke auf Laden Sie ein Video hoch, um es in WebM zu konvertieren oder zieh eine Datei in die Vorschau. MP4, MOV, MKV, WebM, AVI, M4V, MPEG/MPG und OGV bis 200 MB werden unterstützt. Unter Uploads kannst du ein Video aus einem anderen Tool auswählen. Pro Auftrag wird eine Datei umgewandelt.
Codecs prüfen
Unter 1. Codecs stehen Video-Codec auf
vp9und Audio-Codec aufopus. Diese Standardkombination ist ein Startpunkt für Webvideos. Ändere sie, wenn die Zielanwendung einen anderen Codec erwartet.Weitere Einstellungen öffnen
Das zunächst geschlossene Panel Optional skalieren enthält Auflösung, FPS, CRF, Video-Bitrate und Audio-Bitrate. Voreingestellt sind Original und CRF 23. Leere Felder übernehmen die Quellbildrate beziehungsweise den Encoderstandard für Audio.
Umwandeln, vergleichen, herunterladen
Klicke auf Convert to WebM. Prüfe die Wiedergabe und die Dateigröße im Ergebnisbereich und speichere mit Herunterladen. Continue editing behält die Einstellungen für einen neuen Versuch; Zurücksetzen stellt die Standardwerte wieder her.
Welcher Videocodec passt?
Der Container bleibt WebM. Der Codec darin bestimmt, wie das Bild komprimiert wird und welche Software es decodieren kann.
vp9: der Standard
Ein Ausgangspunkt für WebM auf Webseiten. VP9 kann bei vergleichbarem Bildeindruck weniger Daten als VP8 benötigen. Mit CRF wählst du das Qualitätsziel. Prüfe das Ergebnis im verwendeten Browser oder Player.
vp8: für ältere Zielsoftware
Wähle VP8, wenn eine Anwendung VP9 nicht unterstützt. Es benötigt oft weniger Rechenzeit, für vergleichbare Qualität aber mehr Daten. Für HD-Material können ein niedrigerer CRF oder eine höhere Video-Bitrate nötig sein.
av1: mehr Kompression, mehr Rechenaufwand
AV1 kann Bilddetails mit weniger Daten speichern, braucht hier aber mehr Rechenzeit. In einem dokumentierten 1080p-Test dauerte die AV1-Codierung ungefähr doppelt so lange wie VP9; dein Clip kann davon abweichen. Gerade bei älteren Geräten prüfst du vorab, ob AV1 unterstützt wird.
copy: kompatible Streams übernehmen
Kopiert VP8-, VP9- oder AV1-Video ohne erneute Kompression, etwa aus einer WebM- oder MKV-Datei. Andere Quellcodecs werden zu VP9. Eine Änderung von Auflösung, FPS oder Video-Bitrate erfordert ebenfalls neue Codierung mit vp9.
Ton, Pixelmaße und Qualität einstellen
Außer den Codecmenüs stehen die Felder unter Optional skalieren. Original und leere FPS übernehmen die entsprechenden Quellwerte.
- Audio-Codec
opusist der Standard. Bei leerer Audio-Bitrate werden für Stereo 96 kbps, für Mono 64 kbps verwendet.vorbisist eine Alternative für ältere Zielsoftware.copyübernimmt Opus oder Vorbis unverändert; etwa AAC aus MP4 wird zu Opus.noneentfernt den Ton.- Auflösung
- Original erhält die Quellgröße. Die Presets passen das Bild mit seinem Seitenverhältnis in folgende Rahmen ein: 360p in 640 × 360 px, 480p in 854 × 480 px, 720p in 1280 × 720 px, 1080p in 1920 × 1080 px, 1440p in 2560 × 1440 px und 4k in 3840 × 2160 px. Presets über der Quellgröße können hochskalieren; das erhöht die Pixelmenge, ohne neue Details zu erzeugen.
- Breite und Höhe bei Benutzerdefiniert
- Wähle Benutzerdefiniert für eigene Pixelmaße. Ein ausgefülltes Feld hält das Seitenverhältnis: Breite
720ergibt bei 1080 × 1920 px eine Ausgabe von 720 × 1280 px. Beide Felder erzwingen die eingegebenen Maße und können das Bild verzerren. Ungerade Werte werden um 1 px abgerundet. Maximal sind 7680 px Breite und 4320 px Höhe möglich. - FPS
- Leer behält die Quellbildrate, auch etwa 29,97 fps. Eingaben reichen von 1 bis 120 fps, beispielsweise
30oder29.97. 60 auf 30 fps reduziert die Bildanzahl. Über der Quellrate werden Frames wiederholt, ohne zusätzliche Bewegungsdetails. - CRF
- Qualitätsziel von 0 bis 63, Standard 23. Niedrigere Werte ergeben mehr Details und meist größere Dateien. 23 kann bei VP9 oder AV1 sogar ein größeres Ergebnis als das Quell-MP4 erzeugen. Für Webvideos mit 720p oder 1080p kannst du als Startpunkt 31 bis 33 ausprobieren und bewegte oder dunkle Stellen prüfen.
- Video-Bitrate
- Durchschnittliche Datenrate anstelle des CRF-Qualitätsziels. Verwende eine Einheit, etwa
2500kfür 2500 kbps oder4Mfür 4 Mbps. Das ist hilfreich, wenn die Zielanwendung eine bestimmte Datenrate verlangt. - Audio-Bitrate
- Mit
k-Einheit, etwa128k. Für Sprache kannst du Opus zunächst mit 64 kbps prüfen, für Musik mit etwa 128 kbps. Beicopybleibt der Ton unverändert; beinonewird er entfernt.
Formate und Grenzen
- Eingabeformate
- MP4, MOV, MKV, WebM, AVI, M4V, MPEG/MPG, OGV
- Ausgabe
- WebM mit VP9, VP8 oder AV1 sowie Opus, Vorbis oder ohne Ton
- Maximale Dateigröße
- 200 MB pro Video
- Dateien pro Auftrag
- 1 Video
- Spuren
- Eine Video-, eine Audio- und höchstens eine Textuntertitelspur. Textuntertitel werden zu WebVTT. Bei Neucodierung wird die Handydrehung angewandt, sodass Hochkantclips aufrecht ausgegeben werden.
- Metadaten
- Titel, Kameradaten und mögliche Standort-Tags können übernommen werden. Video komprimieren entfernt Metadaten standardmäßig und kann ebenfalls WebM ausgeben.
- Verarbeitung
- Auf unseren Servern mit FFmpeg, libvpx, libaom und libopus, in einem Durchgang. Keine externe oder KI-Verarbeitung. Höchstens 15 Minuten pro Auftrag.
- Wasserzeichen
- Keines
- Aufbewahrung
- Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden und bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahlte Tarife können Dateien länger aufbewahren.
Häufige Fragen
Soll ich VP9 oder VP8 wählen?
Beginne mit VP9, dem Standard. Es bietet häufig das bessere Verhältnis zwischen Details und Datenmenge. VP8 ist sinnvoll, wenn ein bestimmter älterer Player VP9 nicht decodieren kann.
Warum ist mein WebM größer als das MP4?
CRF 23 zielt auf hohe Qualität, während die Quelle bereits stark komprimiert sein kann. Probiere CRF 31 bis 35, eine niedrigere Auflösung oder 30 statt 60 fps. Ein Preset über den Quellmaßen kann die Datei zusätzlich vergrößern.
Spielt das WebM auf jedem Gerät?
Das hängt von Container- und Codecunterstützung ab. Prüfe den Clip auf dem Zielgerät, insbesondere bei Fernsehern oder Bearbeitungsprogrammen. Eine zusätzliche MP4-Version mit H.264 und AAC kannst du mit Video zu MP4 erstellen.
Ist die Umwandlung ohne Qualitätsverlust möglich?
Mit Video-Codec copy, wenn die Quelle bereits VP8, VP9 oder AV1 enthält. Lass Auflösung auf Original sowie FPS und Video-Bitrate leer. Audio-Codec copy erhält Opus oder Vorbis; AAC oder MP3 werden trotzdem zu Opus. H.264-/HEVC-Quellen werden neu codiert. CRF 15 bis 20 kann dabei sichtbare Verluste gering halten, benötigt aber mehr Platz.
Warum läuft die Umwandlung in ein Zeitlimit?
Ein Auftrag darf 15 Minuten laufen. AV1 benötigt besonders viel Rechenzeit bei langen 1080p- oder 4K-Clips. Wähle VP9, senke die Auflösung oder kürze die Quelle vorher mit Video schneiden.