← Video-Tools

Video zu APNG

Einen Videoausschnitt als animiertes PNG speichern

APNG speichert eine Folge von PNG-Bildern in einer Datei. Du wählst den Videoausschnitt, die Breite und die Bildrate; die ausgewählten Frames werden anschließend ohne zusätzliche Kompressionsverluste gespeichert. Die Animation läuft endlos und ohne Ton. Das passt für kurze Abläufe mit feinen Farbverläufen oder Bildschirmtext, kann bei bewegten Kameraaufnahmen aber große Dateien ergeben.

Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.

So erzeugst du ein APNG aus deinem Video

  1. Ein Video auswählen

    Klicke auf Laden Sie ein Video hoch, um es in APNG zu konvertieren oder zieh eine Datei in die Vorschau. MP4, MOV, MKV, WebM, AVI, M4V, MPEG/MPG und OGV bis 200 MB werden unterstützt. Bereits hochgeladene Videos und Ergebnisse anderer Tools findest du unter Uploads.

  2. Ausschnitt markieren

    Voreingestellt sind die ersten 5 Sekunden oder das ganze kürzere Video. Zieh die Grenzen Start und Ende auf der Zeitleiste oder trage Sekunden unter Start, Ende und Dauer ein. Die Pfeile ändern Werte in Schritten von 0,1 s. In der Vorschau prüfst du die Wiederholung des markierten Ausschnitts.

  3. Breite und Bildrate festlegen

    Unter 2. Ausgabe wählst du eine Breite von 240px bis 800px oder Original. Stelle anschließend FPS ein. Standard sind 480px und 12 fps.

  4. Kompressionsaufwand zunächst bei 6 lassen

    Compression effort steht für Rechenaufwand beim Komprimieren. Eine höhere Stufe kann die Datei verkleinern und benötigt länger. Die gespeicherten Pixel bleiben bei allen Stufen gleich.

  5. Umwandeln und Größe prüfen

    Starte mit Convert to APNG. Prüfe Animation und Dateigröße und speichere mit Herunterladen. Continue editing behält die Einstellungen, damit du etwa Breite oder Dauer für einen neuen Versuch ändern kannst.

Welche Einstellung verändert was?

Dauer, Pixelmaße und Bildrate bestimmen den größten Teil der Datenmenge. Der Kompressionsaufwand ist die letzte Stellschraube.

Start, Ende und Dauer
Sekundenwerte für den Ausschnitt. Dauer entspricht Ende minus Start, mindestens 0,1 s. Start und Dauer stehen zusätzlich im Panel 1. Clip und verändern dieselbe Auswahl. Es gibt keine feste maximale Cliplänge, aber jede zusätzliche Sekunde bringt weitere Frames. Wähle die Schleife deshalb so kurz, wie die Bewegung es erlaubt.
Breite
240px, 320px, 480px als Standard, 640px, 800px oder Original. Die Höhe folgt dem Seitenverhältnis: Ein Handyvideo mit 1080 × 1920 px wird bei 480 px Breite etwa 480 × 853 px groß. Eine Breite über der Quelle vergrößert das Bild, liefert aber keine neuen Details. Original hat hier keine feste Obergrenze für die Pixelmaße; 1080p- und 4K-Animationen können entsprechend groß werden.
FPS
5, 10, 12, 15, 20, 24 oder 30 Bilder pro Sekunde, Standard 12. 5 Sekunden bei 12 fps ergeben 60 Frames. Für viele kurze Abläufe reichen 10 bis 15 fps, für schnelle Bewegung probierst du 24 oder 30 fps. Über der Quellbildrate werden Bilder wiederholt, ohne die Bewegung flüssiger zu machen; identische Wiederholungen benötigen wenig zusätzlichen Speicher. APNG ist immer stumm und endlos, daher gibt es keinen Loop-Schalter.
Compression effort
Ganze Stufen von 1 bis 9, Standard 6. Die Anzeige lautet Faster encode bei 1–3, Balanced bei 4–6, Smaller file bei 7–8 und Maximum bei 9. Höhere Stufen investieren mehr Arbeit in PNG-Filterung und Kompression. In dokumentierten Testclips sparte Stufe 6 gegenüber 1 etwa 4–13 %; Stufe 9 brachte höchstens weitere 2 % und brauchte etwa zwei- bis viermal so lange wie 6. Das sind Beispiele für diese Clips, keine Größen- oder Zeitgarantie für dein Video.

Warum ein APNG viel Speicher brauchen kann

Bei den Standardwerten hat ein 16:9-Clip mit 480 px Breite 480 × 270 px, also 129.600 Pixel pro Frame. Unkomprimierte RGB-Farbe mit 24 Bit braucht dafür etwa 389 KB. 60 Frames, also 5 Sekunden bei 12 fps, ergeben rund 23 MB vor der PNG-Kompression.

APNG kann pro Frame nur das Rechteck speichern, das sich gegenüber dem vorherigen Bild verändert. Ein Bildschirm mit festem Hintergrund und bewegtem Cursor lässt sich deshalb besser komprimieren als eine verwackelte oder körnige Aufnahme. Ein dokumentierter Testclip von etwa 3,5 Sekunden ergab bei 480 px und 12 fps 42 Frames und eine Datei von 2,9 MB. Andere Motive können deutlich abweichen.

800 statt 480 px bedeutet bei gleichem Seitenverhältnis etwa 2,8-mal so viele Pixel. 30 statt 12 fps bedeutet 2,5-mal so viele Frames. Im genannten Test wuchs die Datei allein durch 30 fps auf 7,4 MB. Beide Änderungen zusammen ergeben rechnerisch fast die siebenfache Pixelmenge über alle Frames. Kürzere Dauer, weniger FPS oder eine kleinere Breite sparen meist mehr als eine höhere Kompressionsstufe.

Wann APNG, GIF oder WebP passt

Diese Bildformate können ohne Ton animiert werden. Unterschiede betreffen Farben, Kompression und Unterstützung in der Zielanwendung.

APNG: volle Farben ohne zusätzliche Bildverluste

Keine Palette mit nur 256 Farben und kein dafür nötiges Farbraster. Nach Skalierung und Frameauswahl bleiben die gespeicherten Pixel exakt erhalten. Programme ohne APNG-Unterstützung können nur das erste Bild zeigen, denn die Datei ist zugleich ein gültiges PNG. Prüfe die Animation am vorgesehenen Einsatzort.

GIF: wenn die Zielanwendung es verlangt

GIF bietet höchstens 256 Farben pro Frame. Fotos und Verläufe können Farbstufen oder Raster zeigen. Mit Video zu GIF erzeugst du dieses Format, wenn etwa ein Uploadformular oder eine ältere Anwendung GIF erwartet.

Animiertes WebP: stärkere Kompression

Verlustbehaftetes WebP kann bei Kameramaterial weniger Platz benötigen als APNG. Video zu WebP bietet zusätzlich einen Qualitätsregler und einen Schalter für einmaliges oder endloses Abspielen.

Formate und Grenzen

Eingabeformate
MP4, MOV, MKV, WebM, AVI, M4V, MPEG/MPG, OGV
Ausgabe
Animiertes PNG mit Endung .apng, endlose Wiederholung, ohne Ton
Maximale Dateigröße
200 MB pro Quellvideo
Dateien pro Auftrag
1 Video
Pixelmaße
Feste Breiten 240, 320, 480, 640 und 800 px oder Original ohne feste Pixelobergrenze; Höhe nach Seitenverhältnis
Cliplänge
Keine feste Längengrenze; der Auftrag muss innerhalb von 15 Minuten fertig werden.
Verarbeitung
Auf unseren Servern mit FFmpeg, ohne externen Dienst oder KI
Wasserzeichen
Keines
Aufbewahrung
Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden und bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahlte Tarife können Dateien länger aufbewahren.

Häufige Fragen

Warum ist mein APNG viel größer als das Video?

Ein Videocodec nutzt Gemeinsamkeiten zwischen Frames und meist auch verlustbehaftete Kompression. APNG speichert die resultierenden Bilder ohne zusätzliche Verluste. Kürze den Clip, wähle 10 oder 12 fps und senke die Breite.

Verliert das Bild bei der APNG-Umwandlung Qualität?

Die PNG-Kompression ist verlustfrei; keine Stufe von Compression effort verändert die Pixel. Verkleinern und eine niedrigere FPS-Auswahl verändern jedoch Auflösung und Bildfolge. Vorhandene Unschärfe oder Blöcke aus dem Video werden dadurch nicht repariert.

Wird der Hintergrund transparent?

Nur wenn die Quelle decodierbare Transparenz enthält, etwa ProRes 4444 in einer MOV-Datei. Solche Videos sind groß; exportiere möglichst nur den benötigten Ausschnitt, um unter 200 MB zu bleiben. Normale MP4- und Handyaufnahmen sind deckend. Dieses Tool entfernt keinen Hintergrund.

Was hilft, wenn eine Website die Endung .apng ablehnt?

Du kannst die Datei in .png umbenennen. Der Inhalt bleibt ein PNG mit zusätzlichen Animationsdaten. Prüfe danach, ob die Website die Bewegung erhält: Dienste, die Bilder neu verarbeiten, können nur das erste Bild übernehmen.

Kann ich hier GIFs oder PNG-Einzelbilder zu APNG machen?

Die Eingabe besteht aus einer Videodatei. Ein GIF kannst du zunächst mit GIF zu MP4 umwandeln und das Video hier verwenden. Auf diesem Weg geht GIF-Transparenz verloren; bereits durch die GIF-Palette entfernte Farben kommen durch APNG ebenfalls nicht zurück.

Warum wird eine Umwandlung abgebrochen?

Pro Auftrag stehen höchstens 15 Minuten zur Verfügung. Lange Clips in Original-Auflösung mit 30 fps und Stufe 9 können mehr Rechenzeit benötigen. Kürze den Ausschnitt, reduziere Breite oder Kompressionsaufwand. Eine Datei ohne Videospur, etwa ein reines Audio-MP4, lässt sich nicht als Animation ausgeben.