N-Up-PDF
Mehrere PDF-Seiten auf einem Druckblatt anordnen
Erstelle eine PDF, die mehrere Originalseiten auf jeder Ausgabeseite zusammenfasst. Du wählst die Anzahl pro Blatt, das Papierformat, die Ausrichtung und die Füllrichtung des Rasters. Für Handouts zählt dabei nicht nur die Zahl der eingesparten Blätter: Prüfe auch, wie klein Fließtext, Bildunterschriften und Tabellen im späteren Druck werden.
Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.
So erstellst du ein N-up-PDF
Eine PDF hinzufügen
Klicke auf PDF auswählen oder ziehe deine Datei auf die Vorschau. Unter Uploads kannst du auch PDFs auswählen, die du bereits in anderen Tools verwendet hast. Ein Auftrag verarbeitet eine PDF mit bis zu 200 MB.
Die Seitenzahl pro Blatt wählen
Die Auswahl heißt Pages per sheet. Zur Verfügung stehen 2, 3, 4, 8, 9, 12 und 16 Originalseiten pro Ausgabeseite; voreingestellt sind 4.
Das Druckpapier festlegen
Papierformat und Orientation bestimmen das gesamte Ausgabeblatt. Portrait bedeutet Hochformat, Landscape Querformat. Die Originalseiten werden proportional in ihre Zellen eingepasst und bei besserer Flächennutzung um 90° gedreht.
Anordnung, Abstände und Auswahl einstellen
Mit Layoutreihenfolge bestimmst du, ob das Raster zeilenweise oder spaltenweise gefüllt wird. Marge (pt) schafft Abstand um jeden Seiteninhalt. Seiten (optional) beschränkt den Auftrag auf einen Teil des Dokuments.
Ergebnis erstellen und prüfen
Starte mit Erstellen Sie N-up-PDF. Die Vorschau zeigt anschließend das Ergebnis. Prüfe Reihenfolge und Schriftgröße, bevor du Laden Sie das N-Up-PDF herunter anklickst. Die Datei erscheint außerdem unter Uploads.
Raster und ungefähre Verkleinerung
Die Rastermaße stehen für Spalten × Zeilen. Die Prozentwerte gelten ungefähr für A4-Originalseiten auf A4-Papier mit der Standardmarge von 3 pt. Hochformatseiten stehen bei 2, 3 und 8 mit Landscape aufrecht, bei 4, 9, 12 und 16 mit Portrait. Bei Querformatvorlagen, etwa Präsentationsfolien, ist die passende Blattausrichtung umgekehrt.
- 2 Seiten pro Blatt
- Portrait: 1 × 2, Originalseiten um 90° gedreht. Landscape: 2 × 1, aufrecht. Etwa 70 % der ursprünglichen Kantenlänge.
- 3 Seiten pro Blatt
- Portrait: 1 × 3, gedreht. Landscape: 3 × 1, aufrecht. Etwa 46 %.
- 4 Seiten pro Blatt
- 2 × 2, bei Portrait aufrecht. Etwa 49 %.
- 8 Seiten pro Blatt
- Portrait: 2 × 4, gedreht. Landscape: 4 × 2, aufrecht. Etwa 34 %.
- 9 Seiten pro Blatt
- 3 × 3, bei Portrait aufrecht. Etwa 32 %.
- 12 Seiten pro Blatt
- Portrait: 3 × 4, aufrecht. Landscape: 4 × 3, gedreht. Etwa 24 %.
- 16 Seiten pro Blatt
- 4 × 4, bei Portrait aufrecht. Etwa 24 %.
Die Einstellungen im Einzelnen
- Pages per sheet
- Die Anzahl der Originalseiten auf einer Ausgabeseite. Mehr Seiten sparen Papier, verkleinern aber den Inhalt. Die Rasterform ist ebenfalls entscheidend: A4-Hochformatseiten auf A4 werden mit 3 Seiten pro Blatt etwas kleiner als mit 4; bei 12 sind sie kaum größer als bei 16. Vergleiche die Raster oben und prüfe besonders den kleinsten Text.
- Papierformat
- A4 ist voreingestellt; weitere Optionen sind Letter, Legal, A3 und A5. Das Format gilt für jedes Ausgabeblatt, unabhängig vom Format der Originalseiten. Die Zahl der Zellen bleibt bei einem größeren Blatt gleich. Bei derselben Anordnung werden die Inhalte auf A3 deshalb ungefähr 1,4-mal so groß gedruckt wie auf A4.
- Orientation
- Portrait ist das voreingestellte Hochformat, Landscape das Querformat. Diese Auswahl dreht das Ausgabeblatt und bestimmt dadurch Form und Lage seiner Zellen. Sie beeinflusst auch, ob die Originalseiten darin aufrecht stehen oder gedreht werden.
- Layoutreihenfolge
- Rudern Sie nach unten ist voreingestellt und füllt Zeilen von links nach rechts, anschließend nach unten:
1 2 / 3 4. Unten in der Reihe füllt Spalten von oben nach unten, beginnend links:1 3 / 2 4. Links unten füllt die Zeilen von rechts nach links:2 1 / 4 3. Unten links beginnt mit der rechten Spalte und füllt diese von oben nach unten:3 1 / 4 2. Die beiden letzten Anordnungen passen zu einer Leserichtung von rechts nach links. - Marge (pt)
- Der Innenabstand um jeden Seiteninhalt in seiner Zelle, gemessen in Punkten. 1 pt entspricht 1/72 Zoll, etwa 0,35 mm. Das Feld akzeptiert 0 pt oder mehr; die Pfeile ändern den Wert um 0,5 pt, verwendet werden zwei Nachkommastellen. Leer bedeutet die Standardmarge von 3 pt. Mit
0entfällt der zusätzliche Innenabstand. Zwischen benachbarten Inhalten liegt mindestens die doppelte Marge. Eine größere Marge verkleinert den Inhalt; 12 pt entsprechen etwa 4,2 mm. Prüfe den Abstand anhand der druckbaren Fläche deines Druckers. - Seiten (optional)
- Leer verwendet alle Seiten. Einzelne Seiten und geschlossene aufsteigende Bereiche lassen sich mit Kommas verbinden, etwa
1-3,5. Verwende die Seitenpositionen innerhalb der PDF. Die ausgewählten Seiten werden in Dokumentreihenfolge eingesetzt; eine doppelt genannte Seite erscheint einmal. Für eine andere Ausgangsreihenfolge nutze zuerst PDF neu anordnen.
Beispiel: ein Handout mit 30 Seiten
Ein A4-Dokument hat 30 Seiten mit 11 pt großer Schrift. Marge (pt) bleibt leer, also bei 3 pt. Mit Pages per sheet 4, Papierformat A4 und Orientation Portrait erhältst du acht PDF-Ausgabeseiten: sieben volle und eine letzte mit zwei Originalseiten sowie zwei leeren Zellen. Die Schrift wird ungefähr 5,4 pt groß. Beim beidseitigen Druck sind dafür vier physische Papierblätter nötig.
Für größere Schrift kannst du zwei Seiten pro Blatt auf A4 mit Landscape wählen. Das ergibt 15 PDF-Ausgabeseiten und ungefähr 7,7 pt große Schrift. Oder du behältst vier Seiten pro Blatt und wählst A3: weiterhin acht PDF-Ausgabeseiten, ebenfalls ungefähr 7,7 pt. Prüfe eine Seite in der tatsächlichen Druckgröße, bevor du das ganze Handout druckst.
Mit 16 Seiten pro Blatt passen alle 30 Originalseiten auf zwei PDF-Ausgabeseiten. Die Schrift wäre dabei nur etwa 2,6 pt groß. Diese Anordnung eignet sich als optische Übersicht über Folien oder Seitenlayouts; für längeren Fließtext ist sie zu dicht.
Formate, Grenzen und Speicherung
- Eingabe
- Ausgabe
- Eine PDF mit mehreren Originalseiten pro Ausgabeseite. Vorhandener Text und Vektorgrafiken werden wiederverwendet; die Seiten werden nicht zu Bildern gerastert.
- Dateigröße
- Bis zu 200 MB
- Dateien pro Auftrag
- 1 PDF
- Passwortschutz
- PDFs mit reinen Druck- oder Bearbeitungsbeschränkungen lassen sich verarbeiten. Eine PDF mit Öffnungspasswort musst du zuvor mit PDF entsperren entsperren.
- Dokumenteigenschaften
- Titel und Autor bleiben erhalten; der Producer-Eintrag wird aktualisiert.
- Verarbeitung
- Auf unseren Servern mit pdfcpu, ohne externe Dienste oder KI. Ein Auftrag kann bis zu 15 Minuten laufen.
- Wasserzeichen
- Keines. Ergänzt wird ein dünner Rahmen um jede platzierte Seite.
- Speicherfrist
- Uploads und Ergebnisse werden für Gäste nach 48 Stunden und für kostenlose Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahlte Tarife können Dateien länger speichern.
Häufige Fragen
Warum liegen meine Seiten seitlich im Raster?
Eine Originalseite wird um 90° gedreht, wenn sie dadurch besser in ihre Zelle passt. Hochformatseiten werden bei 2, 3 oder 8 auf einem Portrait-Blatt gedreht, bei 4, 9, 12 oder 16 auf einem Landscape-Blatt. Wähle die andere Orientation, um sie aufrecht anzuordnen.
Kann ich sechs Seiten auf einer Ausgabeseite anordnen?
Die N-up-Auswahl enthält sechs Seiten nicht. Für ein Raster mit zwei Spalten und drei Zeilen nutze PDF-Raster. Dort kannst du Zeilen und Spalten selbst festlegen; das Papierformat bestimmt die Größe einer einzelnen Zelle.
Was passiert mit Qualität und Dateigröße?
Vorhandener Text und Vektorinhalt bleiben solche Objekte. Auswählbarer Text bleibt Text; Schrift in einem Scan bleibt Teil des Bildes. Im verkleinerten Druck kann kleiner Text trotzdem schwer lesbar werden. Beim erneuten Schreiben kann die Datei größer oder kleiner werden. Weniger PDF-Ausgabeseiten bedeuten daher nicht automatisch weniger MB.
Warum hat jede Seite einen dünnen Rahmen?
Jede belegte Zelle erhält einen 0,1 pt dünnen Rahmen. Er zeigt die Grenze zwischen den Seiten und kann beim Auseinanderschneiden helfen. Leere Zellen auf der letzten Ausgabeseite erhalten keinen Rahmen.
Ist N-up auch für eine gefaltete Broschüre geeignet?
N-up verteilt Seiten in der gewählten Füllrichtung auf das Blatt. Eine Broschüre braucht dagegen eine besondere Seitenanordnung, damit die Reihenfolge nach beidseitigem Druck, Falten und Binden stimmt. Nutze dafür PDF-Broschüre.