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Videogröße und Auflösung ändern

Welche Pixelmaße braucht dein Video?

Hier änderst du die Bildgröße eines Videos in Pixeln oder Prozent. Du kannst etwa eine 4K-Aufnahme auf Full HD verkleinern oder die MP4-Bildgröße für eine bestimmte Ausgabe anpassen. Das ganze Bild bleibt sichtbar; Zuschneiden ist ein eigener Schritt. Die Pixelmaße legen auch keine feste Dateigröße in MB fest. Dafür ist nach dem Skalieren die Videokompression zuständig.

Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.

So passt du die Videoabmessungen an

  1. Video auswählen

    Klicke auf Laden Sie ein Video hoch, um die Größe zu ändern oder zieh die Datei in die Vorschau. MP4, MOV, M4V, MKV, AVI, WebM, MPEG/MPG und OGV bis 200 MB werden unterstützt. Ein bereits vorhandenes Video aus dem gemeinsamen Dateimanager öffnet sich automatisch; unter Uploads wählst du im selben Browser ein anderes, ohne es erneut hochzuladen.

  2. Pixel oder Prozent wählen

    Unter 1. Size gibst du mit Pixel Breite und Höhe direkt an. Prozent verändert beide Seiten um denselben Faktor.

  3. Maße eingeben oder Preset auswählen

    Die Felder beginnen mit den Abmessungen deines Videos. Ändere Breite oder Höhe; bei aktivem Seitenverhältnis sperren folgt die andere Seite. Die Karten unter 2. Presets stellen häufige Ausgabegrößen ein.

  4. Berechnete Ausgabe prüfen

    Erlaubt sind gerade Werte von 2 bis 4096 px pro Seite. Unter Seitenverhältnis sperren und in der Zeile Codec-safe output stehen die tatsächlichen Ausgabemaße, etwa 1280x720px. Prüfe diese Anzeige, besonders wenn dein Zielrahmen eine andere Form als das Original hat.

  5. Skalierung und Qualität einstellen

    Unter den Presets wählst du Skalierung und Qualität. Voreingestellt sind lanczos für die Pixelberechnung und high für die Kodierung.

  6. Größe ändern und speichern

    Starte mit Resize video und speichere das Ergebnis über Herunterladen. Continue editing behält Original und Einstellungen für einen weiteren Versuch. Zurücksetzen stellt die Ausgangsmaße und Standardoptionen wieder her. Das Ergebnis steht auch unter Uploads für andere Video-Tools bereit.

Maße, Seitenverhältnis und Bildberechnung

Pixel und Prozent
Pixel ist der Standardmodus für ein konkretes Ziel wie 1920 × 1080 px. Prozent eignet sich für eine proportionale Änderung: 50 % einer Aufnahme mit 3840 × 2160 px ergeben 1920 × 1080 px.
Breite und Höhe
Jeweils 2–4096 px; anfangs die Maße des ausgewählten Videos. Ist Seitenverhältnis sperren aktiv, berechnet eine geänderte Seite die andere aus den ursprünglichen Proportionen. Ungerade Werte werden auf gerade Maße abgerundet, weil H.264 und VP9 mit üblicher 4:2:0-Farbabtastung gerade Abmessungen benötigen. Codec-safe output zeigt das berechnete Ergebnis.
Prozentregler
10–200 %, anfangs 100 %. Beide Seiten werden gleichmäßig verändert; der Seitenverhältnisschalter hat in diesem Modus keinen zusätzlichen Effekt. Auch hier werden ungerade Ergebnisse abgerundet. Die Grenze von 4096 px bleibt bestehen: 200 % eines 3840 px breiten Videos überschreiten sie.
Seitenverhältnis sperren
Standardmäßig aktiv. Das Video passt unverzerrt in den eingestellten Rahmen, ohne ihn unbedingt vollständig auszufüllen. Ein Video mit 1920 × 1080 px ergibt in einem Rahmen von 1080 × 1080 px etwa 1080 × 608 px. Schaltest du die Sperre aus, gelten die eingestellten Maße direkt; bei anderer Form wird das Bild gestreckt oder gestaucht. Das Tool beschneidet nichts und fügt keine schwarzen Balken hinzu.
Presets
4K: 3840 × 2160 px; Full HD: 1920 × 1080 px; HD: 1280 × 720 px; Story: 1080 × 1920 px; Square: 1080 × 1080 px; Mobile: 640 × 360 px. Ein Preset schaltet auf Pixel und deaktiviert Seitenverhältnis sperren, um genau diese Abmessungen auszugeben. Wähle eine zum Original passende Form oder schneide es vorher auf das Zielverhältnis zu.
Skalierung
Legt fest, wie neue Pixel aus den vorhandenen berechnet werden. lanczos ist voreingestellt und erhält scharfe Kanten. bicubic wirkt etwas weicher; bilinear und fast bilinear glätten stärker. area mittelt benachbarte Pixel und eignet sich für größere Verkleinerungen, etwa von 4K auf 720p. neighbor glättet nicht: Bei Pixelgrafik und ganzzahligen Vergrößerungen wie 200 % bleiben die einzelnen Pixelkanten erhalten.
Qualität
Steuert die Kompression, nicht die Pixelmaße. Die Optionen low, medium, high und best verwenden bei H.264 CRF 28, 23, 18 und 15. high ist voreingestellt. Niedrigere CRF-Werte erhalten mehr Detail und können größere Dateien ergeben. Höhere Stufen kodieren außerdem langsamer; best kann bei langen 4K-Videos die Grenze von 15 Minuten erreichen. WebM verwendet VP9 mit CRF 38, 34, 30 beziehungsweise 26.

Hochformat und quadratische Beiträge vorbereiten

Für eine Story, ein Reel oder einen anderen Hochformatclip kannst du 9:16 mit 1080 × 1920 px wählen; für einen quadratischen Beitrag ist das Verhältnis 1:1. Entscheidend ist die Form des Ausgangsvideos, denn hier wird der gesamte Frame skaliert.

Das Video ist bereits 9:16: Wähle Story. Eine Hochformataufnahme mit 2160 × 3840 px wird zu 1080 × 1920 px. Beide Seiten halbieren sich; die Pixelzahl sinkt auf ein Viertel.

Das Original ist Querformat: Story ohne Sperre streckt ein 16:9-Bild auf 9:16. Mit Seitenverhältnis sperren passt ein Video mit 1920 × 1080 px dagegen nur als 1080 × 608 px in den Zielrahmen. Lege zuerst mit Video zuschneiden einen 9:16-Ausschnitt fest. Aus einer 1080p-Aufnahme bleiben ungefähr 608 × 1080 px; anschließend vergrößerst du sie auf 1080 × 1920 px. Diese ungefähr 1,8-fache Vergrößerung berechnet zusätzliche Pixel, aber keine neuen Details.

Das Ziel ist quadratisch: Schneide zuerst auf 1:1 zu und wähle danach Square. So bleibt das Motiv proportioniert, statt in die Quadratmaße gestaucht zu werden.

Formate und Grenzen

Eingabeformate
MP4, MOV, M4V, MKV, AVI, WebM, MPEG/MPG, OGV
Ausgabeformat
Gleicher Container wie das Original. MP4, MOV, M4V, MKV und AVI verwenden H.264 und AAC; WebM verwendet VP9 und Opus mit 96 kbps. MPEG/MPG und OGV erhalten eine zum Container passende Bild- und Tonkodierung. Ein Wechsel zu MP4 ist mit Video in MP4 umwandeln möglich.
Ausgabemaße
2–4096 px pro Seite, immer gerade Pixelmaße. Größere Ausgaben werden abgelehnt.
Maximale Dateigröße
200 MB pro Video
Dateien pro Auftrag
1
Vom Original erhalten
Länge, Bildrate, eine Videospur und eine Tonspur. Weitere Tonspuren entfallen. 10-Bit-HDR-Material wird als 8-Bit-Video ausgegeben; Farbverläufe können dadurch sichtbare Abstufungen bekommen.
Verarbeitung
Auf unseren Servern mit FFmpeg, immer mit erneuter Kodierung, auch bei 100 %. Bis zu 15 Minuten pro Auftrag. Kein KI-Dienst oder anderer externer Dienst ist beteiligt.
Wasserzeichen
Keins
Speicherung
Uploads und Ergebnisse werden für Gäste nach 48 Stunden und für kostenlose Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahl-Abos können Dateien länger behalten.

Fragen zur Videogröße

Funktioniert das mit Hochformatvideos vom Handy?

Ja. Manche Handys speichern ein Querformatbild mit einem Ausrichtungshinweis für die Wiedergabe. Das Tool berücksichtigt diese Orientierung: Ein entsprechender Clip beginnt etwa mit 1080 × 1920 px in den Feldern. Seitenverhältnis sperren und Prozent bewahren das Hochformat; Story ergibt 1080 × 1920 px.

Warum wird die Datei trotz kleinerer Bildgröße größer?

Das Video wird neu kodiert. Die voreingestellte Qualität high erhält mit H.264-CRF 18 viel Detail und legt keine feste Dateigröße fest. Auch ein Wechsel von H.265 zu H.264 kann mehr Platz benötigen; WebM verwendet stattdessen VP9. Wähle medium oder low, kleinere Pixelmaße oder anschließend Zielgröße in Video komprimieren.

Warum stimmen die Ausgabemaße nicht genau mit meinem Rahmen überein?

Seitenverhältnis sperren passt das Video in den Rahmen ein. Wählst du beispielsweise HD und aktivierst danach die Sperre, wird ein 4:3-Video mit 1440 × 1080 px zu 960 × 720 px statt 1280 × 720 px. Ändere nur eine Seite, damit die andere folgt, schneide zuerst auf das Zielverhältnis zu oder deaktiviere die Sperre, wenn eine Verzerrung akzeptabel ist.

Verbessert eine höhere Auflösung die Bildqualität?

Eine Vergrößerung berechnet zusätzliche Pixel aus dem vorhandenen Bild. Aus 720p werden zwar 1920 × 1080 px, aber keine zusätzlichen Aufnahmedetails. Verkleinern entfernt Pixel; jede Ausgabe wird zudem erneut komprimiert. Arbeite deshalb möglichst einmal vom Original aus, statt ein schon skaliertes Ergebnis erneut zu skalieren.

Bleiben Ton und Metadaten erhalten?

Eine Tonspur wird übernommen und passend zum Ausgabecontainer neu kodiert: bei MP4, MOV, M4V, MKV und AVI als AAC, bei WebM als Opus. Metadaten wie Titel oder GPS-Standort können erhalten bleiben. Video komprimieren entfernt sie mit Metadaten entfernen, das dort standardmäßig aktiv ist.