Video-Konverter
Container und Codec eines Videos ändern
Der Konverter erzeugt aus einem Video eine Datei im gewählten Ausgabeformat. Du kannst nur den Container wechseln oder Bild und Ton mit anderen Codecs neu codieren. Wähle zuerst das Format für deine Zielanwendung, danach Codecs, Pixelmaße und Qualität. Kopieren erhält passende Streams unverändert; Neucodierung ermöglicht andere Eigenschaften, kann aber Details kosten.
Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.
So konvertierst du ein Video
Eine Quelldatei auswählen
Klicke auf Dateien auswählen oder zieh ein Video in die Vorschau. Unterstützt werden MP4, M4V, MOV, MKV, WebM, AVI, MPEG/MPG und OGV bis 200 MB, eine Datei pro Auftrag. Unter Uploads findest du Videos aus anderen Tools.
Zuerst das Ausgabeformat wählen
Unter 1. Format stehen MP4, WebM, MOV, MKV, AVI, FLV, WMV, MPEG und OGV. Jede Formatauswahl setzt beide Codecmenüs auf die passenden Standardwerte zurück. Ändere die Codecs daher anschließend.
Codecs festlegen
Unter 2. Codecs wählst du Video-Codec und Audio-Codec.
copyübernimmt passende Streams unverändert,nonebeim Audio entfernt den Ton.Größe und Qualität einstellen
Öffne Optional skalieren für Auflösung, FPS, CRF, Video-Bitrate und Audio-Bitrate. Standard sind Quellauflösung, Quellbildrate und CRF 23 bei H.264, H.265, VP8, VP9 oder AV1.
Umwandeln und herunterladen
Klicke auf Convert video und prüfe Dateigröße, Bild und Ton. Herunterladen speichert das Ergebnis; Continue editing behält die Einstellungen. AVI, WMV, FLV und MPEG werden von vielen Browsern nicht abgespielt. Öffne solche Ergebnisse im vorgesehenen Player. Zurücksetzen stellt MP4 und die Standardwerte wieder her.
Welches Ausgabeformat passt?
Für Video stehen je nach Format die unten genannten Codecs sowie copy bereit. Alle Audiomenüs bieten zusätzlich copy und none.
MP4: H.264 und AAC
Standard h264 und aac, eine verbreitete Kombination für Browser, Handys und Fernseher. Fast Start ermöglicht Wiedergabe vor dem vollständigen Download. Videoalternativen sind h265 für effizientere Kompression und mpeg4 für ältere Software; beim Ton außerdem mp3. Prüfe HEVC-Unterstützung in der Zielanwendung.
WebM: VP9 und Opus
Standard vp9 und opus, für Webseiten. Videoalternativen sind vp8 für ältere Decoder und av1 für stärkere Kompression mit höherem Rechenaufwand. Für Audio steht außerdem vorbis zur Wahl.
MOV: H.264 und AAC
Der QuickTime-Container startet mit h264 und aac. Videoalternativen sind h265 und prores. Bei 4:2:2-Eingabe erzeugt prores ProRes 422 HQ mit 10 Bit für weitere Bearbeitung; bei 4:4:4 oder Alpha wird 4444 gewählt. Detailliertes 1080p-Material kann mehr als 1 GB pro Minute benötigen. pcm_s16le ist die unkomprimierte Audioalternative.
MKV: H.265 und Opus
Standard h265 und opus. Videoalternativen sind h264, vp9 und av1, Audioalternativen aac und flac. MKV kann unterschiedliche Codecs aufnehmen. Sind die Quellstreams kompatibel, vermeidet copy für beide die aufwendige Neucodierung. AV1 und HEVC können bei langen Clips viel Rechenzeit brauchen.
AVI: MPEG-4 und MP3
Standard mpeg4 und mp3, für ältere Player oder Bearbeitungsprogramme. Videoalternativen sind h264 und mjpeg. MJPEG speichert jeden Frame als JPEG; die Dateien sind groß, Frames aber einzeln decodierbar. Beim Ton ist außerdem unkomprimiertes pcm_s16le möglich.
FLV, WMV und MPEG für ältere Software
FLV startet mit h264 und aac, alternativ flv1 beziehungsweise mp3. WMV startet mit wmv2 und wmav2, alternativ wmv1 beziehungsweise mp3. MPEG erzeugt einen Programmstream mit mpeg2video und mp2, alternativ mpeg1video beziehungsweise mp3. Wähle diese Container, wenn deine Zielsoftware sie verlangt.
OGV: Theora und Vorbis
Standard theora und vorbis, etwa für ältere Player aus dem Open-Source-Bereich. Beide Standardencoder arbeiten mit fester Qualitätsstufe. Beim Ton ist auch opus auswählbar. copy übernimmt kompatible vorhandene Streams.
Auflösung, Qualität und Datenrate einstellen
- Video-Codec
- H.264 wird breit unterstützt; H.265 kann ähnliche Qualität bei weniger Daten erreichen. H.265 in MP4 und MOV wird in einer für Apple-Wiedergabe geeigneten Form ausgegeben. Prüfe dennoch Codec und Auflösung anhand der Anforderungen deines Zielgeräts.
- copy
- Kopiert ohne neue Kompressionsverluste. Wenn der Quellcodec nicht zum Ausgabeformat passt oder du Auflösung, FPS oder Video-Bitrate änderst, wird stattdessen mit dem Standardcodec des Formats neu codiert.
- Audio-Codec
- AAC passt etwa zu MP4/MOV/FLV, Opus zu WebM/MKV und MP3 zu AVI. FLAC und PCM erhalten die decodierten Audiodaten verlustfrei, können aber deutlich größer sein.
noneentfernt den Ton; eine fehlende Tonspur wird nicht ergänzt. - Auflösung
- Original erhält die Quellmaße. Presets passen das Bild mit seinem Seitenverhältnis in folgende Rahmen ein: 360p in 640 × 360 px, 480p in 854 × 480 px, 720p in 1280 × 720 px, 1080p in 1920 × 1080 px, 1440p in 2560 × 1440 px, 4k in 3840 × 2160 px. Größere Presets können hochskalieren, ohne neue Details zu erzeugen. Für weitere Größenoptionen nutze Videogröße ändern.
- Breite und Höhe bei Benutzerdefiniert
- Benutzerdefiniert erlaubt Pixelwerte. Ein ausgefülltes Feld hält das Verhältnis: Breite
720macht aus 1080 × 1920 px etwa 720 × 1280 px. Beide Felder erzwingen die eingegebenen Maße. Ungerade Werte werden um 1 px abgerundet; maximal sind 7680 px Breite und 4320 px Höhe möglich. - FPS
- 1 bis 120 Bilder pro Sekunde, leer übernimmt die Quellrate. Von 60 auf 30 fps werden weniger Frames gespeichert. Eine Rate über der Quelle wiederholt Bilder, ohne neue Bewegungsdetails.
- CRF
- Qualitätsziel für H.264, H.265, VP8, VP9 und AV1, Standard 23. Weniger bedeutet meist mehr Details und größere Dateien. H.264/H.265 reichen von 0 bis 51, VP8/VP9/AV1 von 0 bis 63. Andere Codecs steuerst du über die Video-Bitrate beziehungsweise ihre feste Qualitätsstufe.
- Video-Bitrate
- Zieldatenrate, etwa
4000kfür 4000 kbps oder4Mfür 4 Mbps. Bei CRF-Codecs ersetzt sie das Qualitätsziel. Für MPEG-4, MPEG-1/2, WMV, FLV1 und MJPEG bestimmt sie die Qualität: Probiere etwa8000kfür 1080p oder4000kfür 720p und prüfe Details und Größe. ProRes und Theora verwenden eine eigene feste Qualitätsstufe. - Audio-Bitrate
- Zum Beispiel
128koder192k; leer nutzt den Encoderstandard. FLAC und PCM verwenden keine solche Zieldatenrate. Vorbis in OGV wird mit fester Qualitätsstufe codiert. Kopierte Tonspuren bleiben unverändert.
Nur den Container wechseln
Mit copy für Video-Codec und Audio-Codec werden kompatible Streams in den neuen Container übernommen. Das vermeidet Neucodierung und erhält die kopierten Bild- und Tondaten. Die Gesamtgröße hängt auch vom Container, den übernommenen Spuren und Metadaten ab. Auflösung und Bildrate bleiben dabei unverändert.
Typische Fälle sind H.264 oder HEVC mit AAC aus MOV nach MP4 oder MKV sowie VP9 oder AV1 mit Opus aus WebM nach MKV. Passt ein Stream nicht, wird er mit dem Formatstandard neu codiert: H.264 nach WebM ergibt bei copy deshalb VP9.
Starte weitere Umwandlungen möglichst von der Originaldatei. Verluste einer vorherigen Neucodierung lassen sich durch einen späteren Formatwechsel nicht rückgängig machen.
Formate und Grenzen
- Eingabeformate
- MP4, M4V, MOV, MKV, WebM, AVI, MPEG/MPG, OGV
- Ausgabeformate
- MP4, WebM, MOV, MKV, AVI, FLV, WMV, MPEG, OGV
- Maximale Dateigröße
- 200 MB pro Video
- Dateien pro Auftrag
- 1 Video
- Spuren
- Eine Video- und eine Audiospur, normalerweise die als Standard markierte. Höchstens eine Textuntertitelspur wird bei WebM-/MKV-Ausgabe übernommen.
- Metadaten
- Titel, Kommentare und mögliche Standort-Tags können erhalten bleiben. Video komprimieren entfernt Metadaten standardmäßig.
- Verarbeitung
- Auf unseren Servern mit FFmpeg, ohne externe oder KI-Verarbeitung. Höchstens 15 Minuten pro Auftrag; lange oder hochauflösende AV1-/HEVC-Umwandlungen können mehr Zeit benötigen.
- Wasserzeichen
- Keines
- Aufbewahrung
- Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden und bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahlte Tarife können Dateien länger aufbewahren.
Häufige Fragen
Wie ändere ich nur den Videocodec?
Wähle dasselbe Ausgabeformat wie die Quelle und danach den gewünschten Video-Codec, etwa h264 statt h265 in MP4. Für unterstützte CRF-Codecs gilt ohne Änderung das Qualitätsziel 23.
Warum ist die konvertierte Datei größer?
Mögliche Ursachen sind HEVC nach H.264, ProRes-/FLAC-/PCM-Ausgabe oder hochskalierte Pixelmaße. Erhöhe CRF oder wähle eine kleinere Auflösung. Für eine feste Zielgröße bietet Video komprimieren einen eigenen Modus.
Geht beim Konvertieren Qualität verloren?
Passende Streams bleiben mit copy unverändert. Übliche Neucodierung kostet Details; H.264 bei CRF 18 ist ein Startpunkt für geringe sichtbare Verluste. Höhere Werte sparen Platz, können aber besonders Bewegung und dunkle Bereiche beeinträchtigen.
Wie stelle ich die Qualität von AVI, MPEG oder WMV ein?
Für die Standardcodecs mpeg4, mpeg2video und wmv2 nutzt du Video-Bitrate, etwa 8000k als Versuch für 1080p. AVI bietet alternativ h264, dessen Qualität über CRF steuerbar ist.
Welche Kombination eignet sich für viele Geräte?
MP4 mit den Standardcodecs H.264 und AAC ist ein verbreiteter Startpunkt. Fast Start wird automatisch hinzugefügt. Prüfe bei älteren Geräten zusätzlich die unterstützte Auflösung und Bildrate.