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Video drehen

Ein seitliches oder auf dem Kopf stehendes Video ausrichten

Eine Vierteldrehung richtet eine seitlich aufgenommene Szene auf; 180° korrigiert ein Video, das auf dem Kopf steht. Du kannst auch einen schiefen Horizont mit einem kleinen Winkel begradigen oder das Bild spiegeln. Die Vorschau hilft dir bei der Ausrichtung. Gespeichert wird eine neue Videodatei, deren Bild tatsächlich gedreht ist und deren Container dem Original entspricht.

Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.

So drehst du ein Video

  1. Video laden

    Klicke auf Laden Sie ein Video zum Drehen hoch oder zieh die Datei in die Vorschau. MP4, MOV, M4V, WebM, MKV, AVI, MPEG/MPG und OGV bis 200 MB werden unterstützt. Bereits hochgeladene Videos und Ergebnisse anderer Tools findest du unter Uploads im selben Browser.

  2. Richtung wählen

    Unter Rotation dreht +90 das Bild um 90° im Uhrzeigersinn, -90 dagegen. Jeder Klick addiert eine Vierteldrehung zum aktuellen Winkel. 180 stellt direkt eine halbe Drehung ein, 0 setzt nur den Winkel zurück.

  3. Winkel oder Spiegelung anpassen

    Nutze den Regler von −180° bis 180° oder das Zahlenfeld mit der Einheit deg für einen eigenen Winkel. Positive Werte drehen im Uhrzeigersinn. Flip H spiegelt links und rechts, Flip V oben und unten.

  4. Ausrichtung prüfen und anwenden

    Die Vorschau folgt Winkel und Spiegelungen. Mit Abspielen prüfst du das bewegte Bild. Klicke dann auf Apply rotation. Bei 0° oder einer vollen Drehung ohne aktive Spiegelung bleibt der Button deaktiviert.

  5. Ergebnis herunterladen

    Nach der Verarbeitung zeigt die Vorschau die fertige Datei. Prüfe sie und klicke auf Herunterladen. Continue editing bringt dich zum Original mit den gewählten Einstellungen zurück. Zurücksetzen stellt 0°, ausgeschaltete Spiegelungen und schwarzen Hintergrund wieder her.

Drehwinkel, Spiegelung und Hintergrund

+90 und -90
Bei einer Vierteldrehung tauschen Breite und Höhe ihre Plätze: Aus 1920 × 1080 px werden 1080 × 1920 px. Dabei wird nichts abgeschnitten und der Datei werden keine Balken hinzugefügt. Die Vorschau passt das gedrehte Bild in ihren Rahmen ein; der Export hat die tatsächlichen Hoch- oder Querformatmaße.
180 und 0
180 dreht das Bild auf den Kopf oder wieder zurück, ohne Breite und Höhe zu tauschen. 0 setzt den anfangs ebenfalls auf 0° stehenden Winkel zurück. Beide Buttons lassen aktive Spiegelungen bestehen; zum vollständigen Zurücksetzen nutzt du Zurücksetzen.
Regler und deg-Feld
Der Regler arbeitet in 1°-Schritten zwischen −180° und 180°. Im Zahlenfeld sind auch andere und gebrochene Winkel möglich, etwa 2,5° für einen schiefen Horizont. 270° entspricht −90°; volle Umdrehungen ändern die Ausrichtung nicht. Bei Winkeln außerhalb der Vierteldrehungen wächst der Bildrahmen, damit keine Ecke abgeschnitten wird. Ein MP4-Video mit 1280 × 720 px ergibt bei 10° etwa 1386 × 932 px, bei 45° ungefähr 1416 × 1416 px. Die dabei neu berechneten Bildpunkte können etwas weicher wirken.
Flip H und Flip V
Beide Spiegelungen sind anfangs aus. Flip H eignet sich etwa für eine Frontkameraaufnahme, in der Schrift oder Logos spiegelverkehrt erscheinen. Flip V tauscht oben und unten. Beide zusammen ergeben die gleiche Bildausrichtung wie 180°. Du kannst sie mit einem Drehwinkel kombinieren; das gespeicherte Bild entspricht der gewählten Vorschau.
Hintergrund
Die Farbauswahl ist standardmäßig Schwarz (#000000). Sie füllt die freien Ecken, die bei einem eigenen Winkel entstehen. Bei 90°, 180° und 270° entstehen keine solchen Ecken, daher verändert die Farbe den Export nicht. Transparenter Hintergrund ist nicht vorgesehen. Möchtest du die farbigen Ecken entfernen, kannst du das Ergebnis anschließend mit Video zuschneiden enger einrahmen.

Was sich an Format, Qualität und Ton ändert

Die Drehung wird in die Bildpunkte eingerechnet, statt nur als Ausrichtungshinweis in den Metadaten gespeichert zu werden. Das gedrehte Bild ist damit nicht auf die Auswertung eines solchen Hinweises angewiesen. Bei Handyvideos mit einer gespeicherten Ausrichtung geht die Bearbeitung von der sichtbaren Orientierung aus; der neue Export benötigt diesen Drehhinweis nicht mehr. Der Container bleibt erhalten: MOV bleibt MOV und MP4 bleibt MP4.

Das Bild wird bei jeder angewendeten Drehung oder Spiegelung neu kodiert. MP4, MOV und M4V erhalten H.264 mit CRF 22 und 8 Bit Farbtiefe; die Tonspur wird unverändert kopiert. HEVC-, ProRes- oder 10-Bit-HDR-Aufnahmen werden dadurch zu 8-Bit-H.264. Prüfe bei HDR besonders Farben und helle Bildbereiche.

WebM wird als VP9 mit Opus-Ton gespeichert, MKV als H.264 mit Vorbis, AVI als MPEG-4 Part 2 mit MP3, MPEG als MPEG-1 mit MP2 und OGV als Theora mit Vorbis. Bei diesen Containern wird auch der Ton neu kodiert. Die festen Ausgabeeinstellungen unterscheiden sich; bei AVI, MPEG und OGV können feine Details stärker verloren gehen als bei MP4, MOV, MKV oder WebM.

Enthält das Original mehrere Tonspuren, bleibt nur eine erhalten. Andere Metadaten werden nicht gezielt entfernt: Angaben wie ein vom Handy gespeicherter GPS-Standort können in die neue Datei übernommen werden.

Formate und Dateigrenzen

Eingabeformate
MP4, MOV, M4V, WebM, MKV, AVI, MPEG/MPG, OGV
Ausgabeformat
Gleicher Container wie das Original
Maximale Dateigröße
200 MB pro Video
Dateien pro Auftrag
1
Verarbeitung
Auf unseren Servern mit FFmpeg; bis zu 15 Minuten pro Auftrag. VP9 bei WebM kann mehr Rechenzeit benötigen. Kein KI-Dienst oder anderer externer Dienst ist beteiligt.
Wasserzeichen
Keins
Speicherung
Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden, bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Bezahl-Abos können Dateien länger behalten.

Fragen zum Drehen von Videos

Wie drehe ich eine MOV-Datei um 90 Grad?

Lade die MOV-Datei, wähle +90 für eine Drehung im Uhrzeigersinn oder -90 für die Gegenrichtung und klicke auf Apply rotation. Die neue Datei bleibt MOV, Breite und Höhe werden vertauscht. Das Bild wird als H.264 gespeichert, die ursprüngliche Tonspur wird kopiert.

Warum wird das gedrehte Video größer oder kleiner?

Die Dateigröße folgt der neuen Kodierung. Ein effizient komprimiertes HEVC-Handyvideo kann als H.264 mit CRF 22 mehr Platz benötigen. Eine Kameraaufnahme mit hoher Bitrate kann dagegen kleiner werden. Mit Video komprimieren kannst du die Größe des Ergebnisses anschließend gezielt senken.

Verliert das Video beim Drehen an Qualität?

Die erneute verlustbehaftete Kodierung kann etwas Detail kosten. Bei eigenen Winkeln kommt die Neuberechnung der Bildpunkte hinzu. Eine Vierteldrehung vermeidet diese zusätzliche Winkelberechnung, kodiert das Bild aber ebenfalls neu. Vergleiche im Ergebnis feine Strukturen und Farbverläufe; AVI, MPEG und OGV können stärkere Unterschiede zeigen.

Kann ich damit ein Video rückwärts abspielen?

Drehen verändert die Ausrichtung des Bildes, nicht die Reihenfolge seiner Frames. Für eine rückwärts laufende Szene oder einen Boomerang verwendest du Video umkehren.

Wie entferne ich Standortdaten aus dem gedrehten Video?

Öffne das Ergebnis anschließend in Video komprimieren. Unter Erweiterter Encoder ist Metadaten entfernen standardmäßig aktiv. Die Datei steht dort bereits unter Uploads bereit. Die normale Kompression kodiert das Bild dabei ein weiteres Mal.