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Farbanpassung

No image selectedLaden Sie ein Bild hoch, um die Farbkorrektur-Einstellungen freizuschalten

Helligkeit, Kontrast und Farben eines Fotos gezielt korrigieren

Passen Sie Licht und Farben mit 13 Reglern an, ohne die Bildmaße zu verändern. Beginnen Sie mit kleinen Werten für Helligkeit oder Belichtung und prüfen Sie anschließend Kontrast und Farbsättigung im Vergleich mit dem Original.

Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.

So passen Sie die Farben eines Bildes an

  1. Ein Bild auswählen

    Klicken Sie auf Upload oder ziehen Sie ein unterstütztes Bild mit höchstens 200 MB in die Vorschau. Unter Files finden Sie auch Bilder aus anderen Werkzeugen dieser Website. Pro Auftrag wird ein Bild bearbeitet.

  2. Die Regler einstellen

    Alle 13 Regler stehen in der Karte Anpassen. Sie beginnen neutral bei 0, Gamma bei 1,0. Die Vorschau zeigt Änderungen beim Ziehen. Zurücksetzen stellt alle Werte wieder auf ihre neutralen Ausgangswerte.

  3. Anwenden und vergleichen

    Klicken Sie auf Farbanpassungen anwenden!. Danach zeigt die Vorschau den Vergleich zwischen Original und fertigem Ergebnis. Ziehen Sie die Trennlinie, um Bilddetails und Farben direkt gegenüberzustellen.

  4. Bei Bedarf nachjustieren

    Mit Ergebnis löschen gelangen Sie zur Vorschau zurück und können die Werte verändern. Jeder weitere Durchlauf verarbeitet das ausgewählte Ausgangsbild; die Einstellungen werden nicht auf das vorherige Ergebnis aufgeschichtet.

  5. Herunterladen oder weiterbearbeiten

    Herunterladen speichert die fertige Datei. Sie erscheint auch unter Files, sodass Sie anschließend beispielsweise mit Bild konvertieren das Format wechseln können.

Was die einzelnen Regler verändern

Die Zahlen sind Einstellwerte des Werkzeugs, keine Prozentangaben oder Belichtungsstufen einer Kamera. Außer bei Gamma ist 0 neutral. Die Regler haben Schritte von 1; Belichtung und Gamma Schritte von 0,1.

Helligkeit: −100 bis 100
Erhöht oder senkt die Helligkeit aller Pixel gleichmäßig. Der Effekt ist kräftig: +10 hebt ein mittleres Grau um ungefähr 29 von 255 Helligkeitsstufen an. Ab etwa +30 können helle Bildbereiche rein weiß werden. Für viele Fotos sind Werte zwischen ungefähr −20 und +20 bereits ausreichend.
Kontrast: −100 bis 100
Positive Werte vergrößern den Abstand der Tonwerte zu mittlerem Grau, negative Werte verringern ihn. Bei +50 werden dunkle Bereiche deutlich dunkler und helle heller. Bei −100 wirkt das Bild nahezu gleichmäßig und ausgewaschen.
Sättigung und Dynamik: jeweils −100 bis 100
Sättigung verändert die Intensität aller Farben: −100 bei Dynamik auf 0 ergibt Schwarzweiß, +100 verdoppelt die Farbintensität. Dynamik stärkt zurückhaltende Farben stärker als bereits kräftige Farben und geht dadurch behutsamer mit Hauttönen und stark gesättigten Bereichen um.
Belichtung: −3,0 bis 3,0
Ein weiterer, gröberer Helligkeitsregler. Belichtung 1,0 hellt ungefähr so stark auf wie Helligkeit +33; ±3,0 führt zu einem fast vollständig weißen oder schwarzen Bild. Beginnen Sie bei einem zu dunklen oder zu hellen Foto mit kleinen Änderungen zwischen ungefähr ±0,1 und ±0,5.
Lichter und Schatten: jeweils −100 bis 100
Lichter bearbeitet die hellen Bereiche. Negative Werte dämpfen etwa Himmel und helle Wände, positive Werte hellen sie auf. Schatten hebt mit positiven Werten dunkle Bereiche an und vertieft sie mit negativen Werten. Die mittleren Tonwerte bleiben weitgehend erhalten. Vollständig ausgebrannte oder schwarze Stellen enthalten jedoch keine Details, die sich zurückholen ließen.
Weiß und Schwarz: jeweils −100 bis 100
Bestimmen die Enden des Tonwertbereichs. Positive Weiß-Werte schieben die hellsten Stellen in Richtung Weiß, negative dämpfen sie. Negative Schwarz-Werte vertiefen die dunkelsten Stellen in Richtung Schwarz. Positive Schwarz-Werte heben sie für einen weicheren, verblassten Eindruck an.
Farbton: −180° bis 180°
Verschiebt alle Farben auf dem Farbkreis. Positive Werte bewegen Rot über Gelb in Richtung Grün: Bei +120° wird Rot zu Grün. ±180° tauscht Farben gegen ihre Gegenfarben, etwa Rot gegen Türkis und Blau gegen ein bräunliches Orange. Grau, Schwarz und Weiß bleiben unverändert.
Temperatur: −100 bis 100
Verändert den Weißabgleich. Positive Werte machen das Bild wärmer in Richtung Gelb und Orange, negative kühler in Richtung Blau. Damit können Sie beispielsweise einen gelblichen Farbstich von Innenbeleuchtung ausgleichen. Auch graue und weiße Flächen nehmen den neuen Farbton an.
Tönung: −100 bis 100
Die zweite Richtung des Weißabgleichs: Positive Werte verschieben das Bild zu Magenta, negative zu Grün. So können Sie einen grünen oder magentafarbenen Farbstich ausgleichen, ohne dafür den gesamten Farbkreis zu drehen.
Gamma: 0,1 bis 3,0, Standard 1,0
Verändert vor allem die mittleren Tonwerte; reines Schwarz und reines Weiß bleiben an ihren Endpunkten. Werte über 1,0 hellen die Mitteltöne auf, Werte darunter dunkeln sie ab. Das eignet sich, um ein dunkles Foto aufzuhellen, ohne die hellsten Flächen zusätzlich zu verschieben.
Zurücksetzen
Stellt die zwölf übrigen Regler auf 0 und Gamma auf 1,0 zurück.

Vorschau und Vergleich des fertigen Bildes

Die Vorschau zeigt jede Reglereinstellung, während Sie sie verändern. Nach dem Anwenden sehen Sie im Vergleich das tatsächlich erzeugte Bild. Dort lassen sich feine Kanten, Hauttöne und Zeichnung in hellen oder dunklen Flächen am besten beurteilen.

Helligkeit und Belichtung wirken stark. Bei Helligkeit +20 steigt ein mittleres Grau von 128 auf ungefähr 186 von 255 Helligkeitsstufen. Beobachten Sie besonders Himmel und weiße Gegenstände, wenn Sie diese Werte erhöhen.

Eine praktische Reihenfolge ist: zuerst Belichtung oder Helligkeit einstellen, danach Kontrast und zuletzt die Farben korrigieren. Werden helle Flächen im Ergebnis vollständig weiß oder dunkle Bereiche vollständig schwarz, verringern Sie den entsprechenden Wert und wenden Sie die Einstellungen erneut auf das Ausgangsbild an.

Ausgangswerte für häufige Farbkorrekturen

Diese Werte sind Orientierungshilfen. Vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrem Ausgangsbild und passen Sie die Werte dem Motiv an.

Ein zu dunkles Foto

Beginnen Sie mit Belichtung +0,2 bis +0,5 oder Helligkeit +5 bis +15. Kontrast +10 kann verhindern, dass das aufgehellte Bild zu flach wirkt.

Mehr Kontrast für ein flaches Bild

Probieren Sie Kontrast +15 bis +30 und Sättigung +10. Schwarz −30 bis −50 vertieft die dunklen Tonwerte zusätzlich. Prüfen Sie dabei, ob Details in den Schatten erhalten bleiben.

Zu kräftige Farben abschwächen

Sättigung −15 bis −30 reduziert die Farbintensität. Dynamik bietet eine andere, nach vorhandener Farbstärke abgestufte Veränderung. Vergleichen Sie beide Regler besonders bei Hauttönen.

Ein Schwarzweißbild erstellen

Setzen Sie Sättigung auf −100 und Dynamik auf 0. Kontrast +10 bis +25 kann die Tonwerte deutlicher trennen. Für Sepia, Vignette oder Filmkorn verwenden Sie Bildeffekte.

Ein wärmerer Bildeindruck

Temperatur +20 bis +50 erzeugt Wärme. Sättigung −10 kann zu orange wirkende Hauttöne abschwächen.

Farben eines Logos oder Symbols wechseln

Farbton verschiebt alle Farben zugleich und eignet sich für Grafiken mit wenigen einheitlichen Farben. Bei Fotos verändern große Werte gleichzeitig Haut, Himmel und Pflanzen.

Formate und Grenzen

Eingabeformate
JPG/JPEG, PNG, WebP, GIF, BMP, ICO, TIFF, TGA, AVIF, HEIC und HEIF
Ausgabeformat und Bildmaße
Wie die Eingabe; HEIC und HEIF werden als PNG gespeichert. Breite und Höhe bleiben gleich.
Qualität
PNG bleibt verlustfrei. JPG wird mit hoher Qualität neu gespeichert, WebP und AVIF mit Qualität 92 aus 100.
Animation
Animierte GIF- und WebP-Dateien behalten alle Frames. GIF verwendet formatbedingt eine Palette mit höchstens 256 Farben pro Frame.
Metadaten
Wenn eine Anpassung angewendet wird, werden EXIF-Daten wie Kameramodell, Aufnahmedatum und GPS-Position nicht ins Ergebnis kopiert.
Maximale Dateigröße
200 MB
Bilder pro Auftrag
1
Verarbeitung
Auf unseren Servern mit FFmpeg; WebP, AVIF, HEIC und HEIF werden zusätzlich mit ImageMagick verarbeitet. Kein KI-Dienst und kein externer Verarbeitungsdienst. Ein Auftrag darf bis zu 15 Minuten laufen.
Wasserzeichen
Keines
Speicherung
Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden und bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Kostenpflichtige Tarife können Dateien länger aufbewahren.

Häufige Fragen

Verliert mein Bild beim Einstellen der Farben an Qualität?

PNG wird verlustfrei gespeichert. JPG wird neu codiert; jeder erneute Durchlauf mit einer bereits bearbeiteten Datei kann kleine Verluste hinzufügen. Bearbeiten Sie daher das Ausgangsbild. Sehr starke Werte wie Kontrast +80 oder Sättigung +100 können in jedem Format Tonwerte oder Farben übersteuern.

Warum ist die bearbeitete Datei größer?

Die hohe JPG-Ausgabequalität kann mehr Speicher benötigen als die Komprimierung der Ausgangsdatei, auch wenn das Bild ähnlich aussieht. Wenn die Dateigröße entscheidend ist, bearbeiten Sie das Ergebnis anschließend mit Bild komprimieren.

Kann ich damit ein Schwarzweißfoto einfärben?

Sättigung, Dynamik und Farbton verändern vorhandene Farben. Ein Graustufenfoto erhält dadurch keine neuen Motivfarben. Temperatur und Tönung können dem ganzen Bild lediglich einen warmen, kühlen, grünen oder magentafarbenen Ton geben. KI-Fotokolorierung ergänzt plausible Farben für alte Schwarzweißfotos.

Bleiben EXIF-Daten und GPS-Koordinaten erhalten?

Sobald eine Anpassung angewendet wird, werden Kameradetails, Aufnahmezeit und GPS-Koordinaten nicht in die neue Datei übernommen. Smartphone-Fotos im JPG-Format werden trotzdem in der richtigen Ausrichtung gespeichert.

Kann ich die Farben eines animierten GIFs korrigieren?

Ja, dieselbe Anpassung wird auf jeden Frame angewendet und die Animation bleibt erhalten. Da GIF höchstens 256 Farben zulässt, wird eine neue Palette gebildet. Starke Veränderungen von Sättigung oder Farbton können deshalb sichtbare Abstufungen in Verläufen erzeugen.