Bildeffekte
Farbfilter, Bildstrukturen und Unschärfe passend zum Foto wählen
Wählen Sie einen von 25 Effekten und stellen Sie seine Intensität ein. Manche Vorschauen zeigen nur eine Annäherung; der Vergleich nach dem Anwenden zeigt die fertige Datei. Für ein vollständig schwarzweißes Bild setzen Sie Graustufen auf 100 %.
Kosten: Kostenlos nutzbar. Grenzen für Dateigröße und Nutzung gelten.
So wenden Sie einen Bildeffekt an
Ein Bild auswählen
Klicken Sie auf Upload oder ziehen Sie ein Bild mit höchstens 200 MB in das Werkzeug. Die unterstützten Formate stehen unten. Unter Files finden Sie außerdem Uploads und Ergebnisse aus anderen Bildwerkzeugen dieser Website.
Einen Effekt wählen
Die Karte Effekte enthält 25 Schaltflächen, von Graustufen und Sepia bis Glitch, Oil paint und drei Unschärfearten. Standard ist Graustufen. Bei 15 Effekten erklärt ein englischer Hinweis, dass die Vorschau eine Annäherung ist und die exakte Wirkung erst beim Anwenden erzeugt wird.
Die Stärke einstellen
Intensität reicht von 1 bis 100 % und startet bei 80 %. Motion blur ergänzt den Regler Motion angle. Bei Duoton bestimmen Sie die Farben über Schatten und Highlight.
Anwenden, vergleichen und herunterladen
Klicken Sie auf Apply effect. Der Vergleich zeigt Original und Effect applied, also Ausgangsbild und fertiges Ergebnis. Mit Herunterladen speichern Sie die Datei. Ergebnis löschen führt zur Vorschau zurück, in der Sie einen anderen Effekt ausprobieren können.
Intensität, Richtung und Farben
- Intensität: 1–100 %, Standard 80 %
- Bestimmt die Stärke des gewählten Effekts. Bei Graustufen und Sepia wird die Wirkung mit den Originalfarben gemischt: Bei 80 % bleibt ein Fünftel der ursprünglichen Farbe erhalten. Für reines Schwarzweiß oder vollständiges Sepia wählen Sie 100 %. Bei Negative, Edges, Emboss und Cartoon mischt der Regler den Effekt ebenfalls mit dem Originalbild.
- Motion angle: 0–360°, Standard 0°
- Erscheint nur bei Motion blur und lässt sich in Schritten von 15° einstellen. Bei 0° verlaufen die Wischspuren horizontal, bei 90° vertikal und bei 45° diagonal. Gegenüberliegende Winkel wie 0° und 180° ergeben praktisch dieselbe Wirkung.
- Schatten und Highlight
- Erscheinen nur bei Duoton. Dunkle Bereiche erhalten die Schattenfarbe, standardmäßig
#1b1d3a, ein dunkles Blau. Helle Bereiche erhalten die Highlight-Farbe, standardmäßig#ff6ec7, ein Pink. Dazwischen werden die Farben nach der Helligkeit gemischt. Intensität 100 % erzeugt das reine Zweifarbenbild; niedrigere Werte mischen Originalfarben hinzu.
Welche Wirkung die einzelnen Effekte haben
Jeder Effekt bearbeitet das ganze Bild. Pixelangaben beziehen sich auf die vollständige Bilddatei, nicht auf die verkleinerte Vorschau.
- Graustufen, Sepia und Vintage
- Graustufen mischt etwa 30 % Rot, 60 % Grün und 10 % Blau zu einem Helligkeitswert. Sepia verwendet eine Farbmatrix für den braunen Fototon. Vintage kombiniert bei voller Intensität 35 % Sepia mit 10 % mehr Kontrast und 20 % mehr Sättigung.
- Warm, Kalt, Polaroid und Dramatisch
- Diese Farbfilter steigern ihre Anpassungen mit der Intensität. Bei 100 % kombiniert Warm 25 % Sepia mit 30 % mehr Sättigung. Kalt verschiebt die Farbtöne um 18°. Polaroid hellt leicht auf und mischt 20 % Sepia hinzu. Dramatisch erhöht den Kontrast um 40 % und dunkelt etwas ab. Für einzeln einstellbare Helligkeit, Kontrast und Weißabgleich verwenden Sie Farbanpassung.
- Glow
- Mischt eine unscharfe Kopie mit etwa 2–10 px Unschärfe über das Bild. Mit höherer Intensität wird das Foto heller und erhält einen weichen Lichtschein; die ursprünglichen Details bleiben darunter scharf.
- Neon und Vignette
- Neon legt farbig leuchtende Konturen über das Foto. Vignette dunkelt die Bildecken ab und lenkt den Blick zur Mitte. Höhere Intensität verstärkt den Lichtschein beziehungsweise die Randabdunklung. Es gibt dafür keine separate Farbwahl oder Positionseinstellung.
- Tontrennung
- Reduziert die Abstufungen jedes Farbkanals: 12 Stufen bei 1 %, sieben bei 50 %, vier beim Standardwert 80 % und zwei bei 100 %. Bei voller Intensität bleiben dadurch acht mögliche RGB-Farbkombinationen als einheitliche Farbflächen.
- Glitch und Scanlines
- Glitch verschiebt den roten und blauen Farbkanal um 1–9 px seitlich in entgegengesetzte Richtungen und verstärkt die Sättigung. Bei 80 % beträgt der Versatz 7 px. Scanlines zeichnet 1 px breite horizontale Linien: bis 50 % Intensität alle 3 px, darüber alle 2 px. Höhere Intensität macht diese Linien deckender.
- Sharpen
- Schärft die Helligkeitsunterschiede mit einer Unscharfmaske in einem Bereich von 5 × 5 px. Die Stärke reicht von 0,5 bis 2,0. Beginnen Sie bei Gesichtern mit kleinen Werten; hohe Intensität kann sichtbare helle und dunkle Säume an Kanten erzeugen.
- Noise, Film und Oil paint
- Noise fügt zufälliges Korn mit einer Stärke von 4 bis 30 hinzu. Film verbindet Korn mit einer Tonwertkurve, die das Bild violett bis magentafarben tönt. Oil paint glättet Flächen unter Erhalt der Kanten und schärft anschließend leicht nach.
- Gaussian blur, Motion blur und Radial blur
- Gaussian blur erzeugt Gaußsche Unschärfe von ungefähr 0,6 bis 8,5 px. Motion blur zieht Wischspuren bis zu 40 px Länge in der gewählten Richtung. Radial blur verwischt das Bild durch eine Drehbewegung von bis zu 25° um seine Mitte.
- Negative, Edges, Emboss und Cartoon
- Bei 100 % invertiert Negative alle Farben vollständig. Edges erzeugt weiße Konturen auf schwarzem Grund. Emboss lässt das Bild wie ein graues Relief wirken. Cartoon dunkelt es ab und erhält farbige Umrisse. Niedrigere Werte mischen die jeweilige Wirkung mit dem Original.
Vorschau und fertiges Ergebnis beurteilen
Die Vorschau wird im Browser auf einer verkleinerten Darstellung berechnet, die Datei anschließend auf dem Server. Graustufen, Sepia, Warm und Kalt lassen sich darin gut beurteilen. Bei Effekten mit dem Hinweis zur Annäherung, etwa Neon, Vignette, Emboss, Film oder Duoton, zeigt die Vorschau einen Eindruck der Wirkung. Der Vergleich nach dem Anwenden zeigt das exakte Ergebnis.
Unschärfe, Korn, Glitch-Versatz und Scanlines beziehen sich auf Pixel der vollständigen Datei. Die Vorschau passt diese Wirkung ihrer Anzeigegröße an. So bleibt die relative Stärke einer Unschärfe auf einem mit 800 px Breite angezeigten Foto im 4.000 px breiten Ergebnis erhalten.
Die sichtbare Wirkung dieser Effekte hängt von den Bildmaßen ab. Soll das Foto ohnehin kleiner veröffentlicht werden, verkleinern Sie es zuerst mit Bildgröße ändern und wenden Sie den Effekt danach an.
Format, Qualität, Transparenz und Metadaten
Das bisherige Format bleibt erhalten: JPG wird wieder zu JPG, PNG zu PNG. HEIC und HEIF werden als PNG gespeichert, weil sie gelesen, aber nicht als Ausgabe geschrieben werden. Ein Hinweis in den Einstellungen erklärt diesen Formatwechsel.
Komprimierte Formate werden neu codiert. JPG verwendet eine feste, hier nicht einstellbare Qualität. Unbewegtes WebP und AVIF werden mit Qualität 92 aus 100 gespeichert, WebP verlustbehaftet. GIF und animiertes WebP behalten ihre Frames, sind bei dieser Verarbeitung aber auf 256 Farben begrenzt. Das kann Abstufungen oder Farbraster in Verläufen erzeugen.
Transparente Bereiche von PNG, WebP und AVIF bleiben transparent. Der Effekt verändert die sichtbaren Bildpixel, sodass sich auch Logos und freigestellte Motive bearbeiten lassen.
EXIF-Daten wie Kameramodell, Aufnahmezeit und GPS-Position werden nicht in die neue Datei übernommen.
Formate und Grenzen
- Eingabeformate
- JPG/JPEG, PNG, WebP, GIF einschließlich Animationen, BMP, ICO, TIFF, TGA, AVIF, HEIC und HEIF
- Ausgabeformat
- Wie die Eingabe; HEIC und HEIF werden als PNG gespeichert
- Maximale Dateigröße
- 200 MB
- Bilder und Effekte
- Ein Bild und ein Effekt pro Durchlauf
- Verarbeitung
- Auf unseren Servern mit FFmpeg, ImageMagick und der GD-Bibliothek von PHP, ohne externen KI- oder Verarbeitungsdienst. Ein Auftrag darf bis zu 15 Minuten laufen.
- Wasserzeichen
- Keines
- Speicherung
- Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden und bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Kostenpflichtige Tarife können Dateien länger aufbewahren.
Häufige Fragen
Warum ist mein Foto nicht vollständig schwarzweiß?
Intensität beginnt bei 80 %. Bei Graustufen bedeutet das, dass 20 % der Originalfarbe erhalten bleiben. Stellen Sie den Regler für reines Schwarzweiß auf 100 %. Sepia mischt die Wirkung auf dieselbe Weise mit dem Original.
Warum unterscheidet sich das heruntergeladene Bild von der Vorschau?
Die Vorschau entsteht im Browser auf einer verkleinerten Darstellung, die Datei auf dem Server. Bei Effekten mit dem Hinweis zur Annäherung vermittelt die Vorschau die Wirkung. Nach Apply effect zeigt der Vergleich das tatsächliche Ergebnis, das Sie vor dem Herunterladen prüfen können.
Kann ich mehrere Effekte kombinieren oder anschließend Text hinzufügen?
Ein Durchlauf wendet einen Effekt an. Wählen Sie danach das Ergebnis unter Files aus und bearbeiten Sie es mit dem nächsten Effekt. Es steht auch in anderen Bildwerkzeugen bereit, etwa für eine Beschriftung mit Text auf Bild.
Warum wird die Datei durch einen Effekt größer?
Noise und Film fügen zufälliges Korn hinzu, das sich schlecht komprimieren lässt. Besonders PNG kann dadurch deutlich größer werden. Auch ohne Korn kann ein zuvor stark optimiertes PNG bei neuer Speicherung wachsen. Wenn die Dateigröße entscheidend ist, verwenden Sie anschließend Bild komprimieren.
Wird mein Foto an einen KI-Dienst gesendet?
Die Effekte werden auf unseren Servern mit FFmpeg, ImageMagick und GD berechnet. Das Bild wird nicht an einen externen KI-Dienst gesendet. Uploads und Ergebnisse werden bei Gästen nach 48 Stunden und bei kostenlosen Konten nach 30 Tagen automatisch gelöscht.